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LEONARDO - DAMALS WIE HEUTE DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Was hat unser Leben im 21. Jahrhundert mit dem Menschenbild des großen Renaissance-Gelehrten Leonardo da Vinci zu tun?

Rund 500 Jahre sind vergangen, seit der Meister seine Studie des Vitruv und damit aus seiner Sicht das Abbild des wohlproportionierten Menschen schuf. Heute kennen Millionen Menschen dieses Motiv von ihrer Krankenversichertenkarte und verbinden es klar mit dem Gesundheitswesen und der Gesundheitsversorgung, ohne dass sie dieses Motiv sofort mit der künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit seines Urhebers verbinden. 

 

Die Mona Lisa, vielleicht "Das Letzte Abendmahl" oder auch besagte Studie des Vitruv - für diese Werke ist Leonardo da Vinci nicht nur Kunstfreundinnen und -freunden bekannt. Dabei gingen seine Interessen weit über die Kunst hinaus: Als Universalgenie waren Neugier und unablässiges Forschen für Leonardo so wichtig wie die Luft zum Atmen. Stellen wir uns vor, Leonardo lebte heute, mitten uns: Statt Leichen zu sezieren und das Entdeckte für die Kunst und für medizinische Forschung zu skizzieren, statt die Geheimnisse des Wasserkreislaufs zu ergründen, Ideen für neue technische und architektonische Konstruktionen zu entwickeln, wäre er - man braucht nicht viel Fantasie, um es sich vorzustellen - heute einer der Vorreiter in der Welt der modernsten Kommunikationstechnologie.

Wurde zu Leonardos Zeiten versucht, Welt und Natur in den drei bekannten Dimensionen und auf Basis des damaligen Wissenshorizonts begreifbar zu definieren, so muss der heutige Mensch innerhalb eines wesentlich komplexeren und komplizierteren Koordinatensystems seine Orientierung und Bestimmung finden. Das Kreisquadrat unserer Zeit besteht aus GPS-Verbindungen, Hochgeschwindigkeits-Datennetzen und einer globalen Vernetzung.
Gesundheitsprävention aber sieht auch künftig den Menschen im Mittelpunkt.


Der Anspruch: Das Netz hat dem Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Eines ist gewiss: Ein Leonardo von heute würde Web und App zum Nutzen der Menschen, intelligent und ästhetisch anspruchsvoll einsetzen. Die Renaissance hatte ihre eigenen Bedingungen und ihre eigene geistige und kulturelle Blüte - dennoch erscheint es folgerichtig und natürlich, heute eine wichtige Auszeichnung im modernen Gesundheitswesen nach Leonardo da Vinci zu benennen und den Kreativen und Programmierern frei nach Leonardo zuzurufen: Forscht, tüftelt, ersinnt Programme für Web und App, vergesst dabei nicht: Der Mensch steht im Mittelpunkt.